Dieser Artikel behandelt:
- Verschiedene Zwecke von Rohrverbindern
- Das Abdichten von Verbindungen
- Die Entwicklungen zur Standardisierung neuer Rohrverbindungen
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Zwecke von Rohrverbindern
Rohrverbindungen werden verwendet, um eine Verbindung zwischen verschiedenen Elementen der Ausrüstung herzustellen. Rohrverbindungen bieten außerdem die Möglichkeit für Wartung und Austausch. Zudem kann die Ausrüstung dank der Verbindungen für mehrere Zwecke eingesetzt werden. Mit Rohrverbindungen kann die Reihenfolge oder der Weg des Produktstroms angepasst werden.
Das Abdichten von Verbindungen
Bei der Herstellung einer Verbindung, mit oder ohne Verbindungselement, muss immer verhindert werden, dass Mikroorganismen eindringen. Aus diesem Grund dürfen die Verbindungen keine Durchgänge aufweisen, die durch Porosität oder Beschädigung entstanden sind. Der Zustand der Dichtflächen der Verbindungsteile spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Oberflächenrauheit der Dichtflächen darf daher maximal 0,8 μm Ra (4 μm Rz) betragen.
Auf Abbildung 1 ist ein Probenahmegerät sichtbar. Dies ist ein Bereich, in dem sich Bakterien festsetzen können, trotz einer durchschnittlichen Oberflächenstruktur. Dieses Tal muss daher so gut wie möglich mit einer Dichtung gefüllt werden, um das Eindringen von Mikroorganismen zu verhindern. Für eine solche Dichtung wird oft eine Gummidichtung verwendet, die einen Mindestkontaktdruck von 1,5 N/mm² aufweist. Das Gummi muss dabei eine Härte von 70° Shore A haben, wie auf Abbildung 2 zu sehen. Wenn das Gummi ausreichend komprimiert wurde und die Dichtung dabei 15 % ihrer Dicke verloren hat, ist der Kontaktdruck von 1,5 N/mm² erreicht.

Austauschbare Rohrverbindungen
Das Prinzip hinter dem Tap-Density-Tester ist das Hausner-Verhältnis. Dabei wird davon ausgegangen, dass stark kohäsive Pulver auch starke gegenseitige Anziehungskräfte besitzen. Diese helfen, die Schwerkraft zu überwinden, sodass die Partikel sich selbst in leeren Räumen stützen können
Entwicklungen bei neuen Rohrverbindungen
Die Rohrverbindungen, die heutzutage häufig verwendet werden, stehen unter enormem Druck. Die aktuellen Prozessbedingungen stellen immer höhere Anforderungen, auch aufgrund von Produktinnovationen und neuen Prozessmethoden. Dass die Verbindungen ihre Grenzen beinahe überschreiten, führt zu einer zunehmend größeren Wahrscheinlichkeit von hygienischen und mechanischen Problemen. Aus diesem Grund werden jetzt verbesserte Versionen von Rohrverbindungen entwickelt. Dies hat zu einer Vielzahl von verschiedenen Verbindungstypen geführt. Fast jeder große Ausrüstungshersteller hat inzwischen seine eigene Verbindung entwickelt. Dadurch sind die Verbindungen nicht mehr universell einsetzbar. Darüber hinaus sind die Kosten für die Verbindungen gestiegen. Die European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG) hat die Arbeitsgruppe „Pipe Couplings“ gegründet. Diese Arbeitsgruppe widmet sich diesen Problemen und wird neue Richtlinien entwickeln. Die Arbeitsgruppe arbeitet u.a. mit dem D.I.N. Normenausschuss Armaturen zusammen, da auch die deutsche Industrie eine Verbindung fordert, die sehr hohe Anforderungen erfüllen muss. Gemeinsam haben sie das Verfahren für einen Normvorschlag für zwei Dichtungstypen gestartet: eine Profildichtung, die von APV entwickelt wurde, und eine O-Ring-Dichtung, die von Tuchenhagen entwickelt wurde. Beide Versionen wurden für Schraubverbindungen und Flanschverbindungen entwickelt. Die Hoffnung ist, dass diese Normvorschläge als Grundlage für eine neue europäische Norm dienen können. Dies sollte zunächst zu weniger unterschiedlichen Verbindungen auf dem Markt führen und zweitens eine sichere Verbindung sowohl aus mechanischer als auch hygienischer Sicht gewährleisten.

Name: Juul Jenneskens
Berater
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