Die Überwachung der Qualität von Pulvermischungen ist eine kontinuierliche Hauptaufgabe in der Prozessindustrie.
Dieser Artikel behandelt:
- Die Bedeutung von Pulvern und die Komplexität des Mischens
- Die Überwachung der Qualität von Pulvermischungen
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Das Mischen von Pulvern, Körnern und Granulaten
Produkte, mit denen Menschen weltweit täglich in Berührung kommen, sind oft in Pulverform im Supermarkt zu finden. Dazu gehören Kaffee, Tee, Milchpulver und Gewürzmischungen. Zudem dienen viele Pulver als Basis für andere Produkte, wie Mehl für Brot oder Kakao und Zucker für Schokoladenriegel. Pulver werden auch als Hilfsstoffe in zahlreichen Produkten eingesetzt, beispielsweise Mais- oder Kartoffelstärke in Suppen und Saucen. Auch Aroma-, Farb- und Geschmacksstoffe, Konservierungsmittel und zugesetzte Vitamine sind Beispiele für Pulver, die in unzähligen Produkten verwendet werden. Neben der direkten Nutzung in Lebensmitteln bieten Pulver eine technologische Lösung zur einfachen Lagerung, zum Transport und zur Verarbeitung in anderen Produkten. Dadurch ist die Produktion von Pulvern eine wichtige Aktivität in zahlreichen Industrien wie der Chemie-, Pharma-, Lebensmittel-, Molkerei-, Tierfutter- und Fischfutterindustrie. Das Mischen von Pulvern ist oft ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Prozesslinie. Ziel ist dabei nicht nur die Herstellung eines breiten Spektrums trockener Pulver, sondern auch die Gewährleistung einer konstant hohen Qualität.
Eine große Vielfalt an Pulvern wird sowohl einzeln als auch in Kombination mit anderen Pulvern in horizontalen oder vertikalen Mischern verarbeitet. Die oft stark unterschiedlichen Eigenschaften der Pulverbestandteile machen die Herstellung einer homogenen Mischung zu einem komplexen Prozess. Aufgrund der unterschiedlichen Größen und physikalischen Eigenschaften von Pulvern, Körnern und Granulaten können sie entweder leicht miteinander verklumpen oder sich voneinander trennen. Diese Pulvereigenschaften beeinflussen die Art und Weise, wie Prozesse wie Transport, Mischung, Lagerung und Verpackung gestaltet werden müssen. Pulver, Körner und Granulate werden in der Industrie überwiegend in Batches gemischt. Der Grund dafür liegt in der höheren Flexibilität und den niedrigeren Investitionskosten eines Batch-Prozesses im Vergleich zu kontinuierlichen Verfahren. Das Design eines optimalen Mischers basiert auf einer Kombination aus Erfahrung, Fachwissen und angewandter Wissenschaft.

Eigenschaften, die die Uniformität der Pulvermischung beeinflussen
Die Überwachung der Qualität von Pulvermischungen ist eine kontinuierliche Hauptaufgabe in der Prozessindustrie. Der wichtigste Qualitätsparameter für das Mischen trockener Stoffe ist die Mischqualität, die sich am besten durch die Uniformität des Gemisches ausdrücken lässt. Je nach Anwendung können die Anforderungen an die Uniformität stark variieren.
In erster Linie sind die Eigenschaften der zu mischenden Pulverarten entscheidend. Darüber hinaus hängt die Uniformität stark vom angewandten Mischverfahren, dem Mischertyp sowie der Größe, Form und Geometrie der Mischwerkzeuge ab. Schließlich spielen während des Mischprozesses die eingestellte Rotationsgeschwindigkeit und die Mischdauer eine wesentliche Rolle.
Das Prinzip hinter dem Tap-Density-Tester ist das Hausner-Verhältnis. Dabei wird davon ausgegangen, dass stark kohäsive Pulver auch starke gegenseitige Anziehungskräfte besitzen. Diese helfen, die Schwerkraft zu überwinden, sodass die Partikel sich selbst in leeren Räumen stützen können